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<pre>Da keines der letzten 8 direkten Duelle die 3-Tore-Marke knackte, dürften zwei Treffer — insbesondere mit Blick auf die harmlose Arminia — nun erneut das Höchste der Gefühle sein.  <p> In den letzten 14 Begegnungen zwischen dem HSV und Hoffenheim gab es nur ein torloses Remis und nur zwei Mal (!) fielen weniger als zwei Treffer — zwei Mal in Hoffenheim: beim 1:0 des HSV (2015/16) und beim erwähnten 0:0.  <p>  Aber auch der FC Ingolstadt braucht diese drei Zähler, um vielleicht doch noch den Liga-Verbleib zu schaffen. Acht Punkte beträgt der Rückstand auf den Relegationsplatz, gar zehn schon auf das rettende Ufer. <p> Umso mehr gilt dies, weil beide Kontrahenten zum Jahresabschluss einen Überraschungssieg (VfB mit 3:1 gegen Wolfsburg, Köln mit 2:1 gegen Dortmund) gelandet haben und somit im Rhein Energie Stadion vor Optimismus nur so strotzen dürften. <p>  Der jüngste Auftritt war beachtlich. Obwohl die Hertha gegen Schalke mehr als 70 Minuten lang nur zu zehnt auf dem Feld gestanden ist (Vedad Ibisevic flog nach einem groben Foulspiel in der 18. Minute vom Feld, Anm.), fiel der entscheidende Gegentreffer zum 1:2 erst in der Nachspielzeit.  </pre>


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<pre>Zumal die Schalker selbst in einer Krise stecken. Nach sieben Bundesliga-Spielen ohne Niederlage — dabei gab es fünf Siege — haben die „Königsblauen“ die letzten drei Liga-Partien nicht gewonnen.  <p> Gegen die sich sogar am hintersten Ende der Tabelle tummelnden Kölner sollten die Berliner nun aber dennoch von den zuletzt schmerzlich vermissten größeren Räumen profitieren — immerhin steht außer Frage, dass den Geißböcken das Verteidigen nicht zum Klassenerhalt verhelfen kann.  <p>  Da drei der letzten fünf Saison-Heimspiele verloren gingen, waren diesbezüglich allerdings bereits im Frühjahr unverkennbare Abnutzungserscheinungen auszumachen, die trotz der zwischenzeitlich genossenen Sommerpause offenbar auch in der Gegenwart noch nicht restlos überwunden sind. <p> Mit der Euphorie des Derbysiegs ist den Geißböcken bei den krisengeschüttelten Hamburgern alles zuzutrauen. Daher lautet unser Tipp: Der FC Köln gewinnt gegen den Hamburger SV! <p>  Mit einem torlosen Remis in Augsburg meldete sich die Berliner Hertha zuletzt ziemlich müde aus der Länderspielpause zurück. Gegen den FSV Mainz sollten sich die Blau-Weißen zum Abschluss des anstehenden Spieltages jedoch schon wieder deutlich wacher präsentieren.  </pre> 


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<pre> Grund zur Freude gab es allerdings nicht nur wegen des klaren Sieges.  <p> Angesichts dieser unerfreulichen Serie ist es umso erstaunlicher, dass so mancher Konkurrent nach wie vor weniger Tore als der Effzeh vorzuweisen hat: So taten sich bisher Bremen, Darmstadt und insbesondere Ingolstadt mit einer noch größeren Harmlosigkeit hervor.  <p>  Das 1:1-Unentschieden in Augsburg war zu wenig, um den Anschluss an die obere Tabellenhälfte zu halten. Allerdings ist der Rückstand auch noch nicht so groß, dass er nicht aufgeholt werden könnte. Nach einer harten Saison mit der Zusatzbelastung Europa League fehlt der Hertha aktuell der letzte Punch. <p>  Dennoch macht es den Eindruck, dass sich die Kraichgauer insbesondere in der Breite deutlich besser aufgestellt haben: Wenngleich sich die 1899er nie für unangenehme Überraschungen zu schade sind, sollte der Klub die neue Spielzeit somit eigentlich nicht am Rande des Abgrunds verbringen müssen. <p>  Vor allem beim letzten Auswärtstermin in Stuttgart haben sich die bayrischen Schwaben mit einem beherzten 4:0 den Frust der vergangenen Monate von der Seele geschossen — und damit ganz nebenbei Alexander Zorniger eine etwas längere Winterpause beschert.  </pre>


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<pre> Mit dem K. o. in Kopenhagen hat die Hertha möglicherweise viel mehr als nur die Teilnahme am internationalen Geschäft verpasst. Schließlich droht die Pleite ernsthafte Hinweise darauf zu geben, dass sich die enttäuschende Rückrunde auch dieses Mal bis in die neue Saison hinein verlängern wird.  <p> Nach drei Spieltagen sieht die Sache ganz anders aus. Die Hertha steht nach zwei Siegen und einem Unentschieden mit 7 Punkten auf Rang 4 des Gesamt-Klassements.   <p> „Am Ende war es einfach ein perfekter Moment mit dem gesamten Team, den ich jetzt genießen kann. Ich habe in dem Moment nicht nachgedacht – es war ein Reflex“, so Haller nach seinem zweiten Tor in der Bundesliga. <p>  Da es danach auch noch gegen Darmstadt eine Schlappe in Charlottenburg setzte, ist die aktuelle Heimbilanz bis auf weiteres mit Vorsicht zu genießen; die jüngst eroberten Siege gegen Freiburg, Schalke und den HSV weisen das Olympiastadion nur bedingt als eine uneinnehmbare Festung aus.  <p> Davon zeugt nicht zuletzt die jüngste 0:3-Schlappe in Paris. Dort lieferte der erfolgsverwöhnte Rekordmeister jedoch bei weitem nicht zum ersten Mal in dieser Spielzeit eine schwache Leistung ab. Auch deshalb war die Trennung von Trainer Carlo Ancelotti wohl nicht mehr zu vermeiden.  </pre>


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<pre> Gegen den angriffslustigen BVB wird sich das Geschehen aber wohl ohnehin eher in der Hälfte der Frontzeck-Elf abspielen. Das Team von Thomas Tuchel hat bei seinen drei Siegen über Gladbach (4:0), Ingolstadt (4:0) und Hertha BSC (3:1) bereits satte elf Mal ins Schwarze getroffen — so oft wie keine andere Mannschaft in der noch jungen Saison 2015/16.  <p> Die anvisierte Gesamtquote von 35,0 lässt dennoch keinen Zweifel daran, dass hier für einen Gewinn wirklich alles zusammenpassen muss.  <p>  Ohne eine nennenswerte Steigerung dürfte ein Dreier allerdings auch am 19. Spieltag in ziemlich weiter Ferne liegen; bei der Alten Dame aus der Hauptstadt taten sich die Dortmunder zuletzt schließlich selbst in deutlich besserer Verfassung regelmäßig schwer. <p>  Am vergangenen Wochenende gab es eine doch ein wenig enttäuschende Punkteteilung gegen den stark abstiegsgefährdeten VfB Stuttgart. Coach Schmidt wollte darin allerdings eine positive Entwicklung gesehen haben.  <p> Vor allem die Derby-Pleite gegen Wolfsburg hat zur Folge, dass das Team dem im Herbst gefeierten hervorragenden Saisonstart derzeit nicht ganz das Wasser reichen kann.  </pre>


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